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Doktor

Dieser Text beschreibt Doktor.


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Doktor Artikel

Doktor (von lateinisch: docere, lehren und doctus, gelehrt), abgekürzt als Dr., genannt einen akademischen Grad. In den Ingenieurwissenschaften ist in Deutschland die Variante Doktor-Ingenieur, abgekürzt als Dr.-Ing., üblich.

Der hohe akademische Grad wird durch die Promotion an einer wissenschaftlichen Hochschule (z.B. Universität) erworben. Eine Promotion ist häufig Voraussetzung für die Habilitation.

Voraussetzung für die Promotion ist meist der Magister Artium, das Diplom oder Staatsexamen. Zusätzlich zu dem jeweiligen Hochschulabschluss wird dabei häufig noch die Mindestnote "Gut" vorausgesetzt. (Dies gilt jedoch nicht für alle deutschen Hochschulen - es ist je nach Studiengang durchaus auch eine so genannte "Direktpromotion" möglich, also der Erwerb der Promotion ohne vorheriges Ablegen von Magister, Diplom oder Staatsexamen.) Für die Promotion muss eine wissenschaftliche Arbeit (Dissertation oder Doktorarbeit) angefertigt werden, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse enthält. Je nach Fach, Land und Universität muss der Doktorand hierzu nicht zwangsläufig für ein Promotionsstudium immatrikuliert sein, sondern kann beispielsweise stattdessen als wissenschaftlicher Mitarbeiter berufstätig sein und die Ergebnisse eines oder mehrerer Forschungsvorhaben als Grundlage der Dissertation benutzen. Die mündliche Promotionsleistung besteht je nach Universität und Fach aus einer Disputation, in der die Dissertation verteidigt wird, einem Rigorosum, oder beidem. Die genauen Vorschriften zur Promotion sind bei der jeweiligen Universität in der Promotionsordnung nachzulesen.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Der Weg zum Doktortitel Viele kleine Hilfestellungen für eine große Aufgabe Es gibt wohl ca. wenige Promovierte, die ihren Weg bis zur Aushändigung der Promotionsurkunde nicht als lang und beschwerlich empfunden haben. Das ist auch verständlich, denn eben diese Anstrengung, eine lange und intensive Auseinandersetzung mit einem komplexen Sachverhalt, ist ein wesentlicher...

Geschichtliches

Julia Lermontowa und nach ihr Clara Immerwahr waren die ersten Frauen, die einen Doktortitel in Deutschland erhielten.

Buch-Tipp: Die Doktorarbeit : Vom Start zum Ziel. Leit(d)faden für Promotionswillige: Lei(d)Tfaden Fur Promotionswillige Die perfekte seelische Begleitung Ich kann nicht verstehen, dass sich einige Leute so schlecht zu diesem Meisterwerk von Barbara Messing und Klaus-Peter Huber äussern. Mir hat das Buch sehr geholfen, mich von meinen Selbstzweifeln zu befreien. Promovieren ist ein hartes Geschäft und geht an die seelische Substanz. Die Autoren wissen das auch und...

Rechtliches

Buch-Tipp: Die Doktorarbeit, Vom Start zum Ziel Die perfekte seelische Begleitung Ich kann nicht verstehen, dass sich einige Leute so schlecht zu diesem Meisterwerk von Barbara Messing und Klaus-Peter Huber äussern. Mir hat das Buch sehr geholfen, mich von meinen Selbstzweifeln zu befreien. Promovieren ist ein hartes Geschäft und geht an die seelische Substanz. Die Autoren wissen das auch und...

Deutschland

Der Doktor ist in Deutschland - wie viele andere Nennungen - nicht frei verwendbar. Der Träger einer solchen Nennung muss dazu auch berechtigt sein. Speziell das StGB regelt in § 132a 'Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen', dass:

  1. Wer unbefugt
    1. inländische oder ausländische Amts- oder Dienstbezeichnungen, akademische Grade, Titel oder öffentliche Würden führt, ...
      ... wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
  2. Den in Absatz 1 genannten Nennungen, akademischen Graden, Titeln, Würden, Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen stehen solche gleich, die ihnen zu dem Verwechseln ähnlich sind.
Falsch ist die Annahme, dass der Doktor in Deutschland Teil des Namens ist und der Inhaber ein Recht darauf habe, mit 'Herr/Frau Doktor ...' angesprochen zu werden. Tatsächlich legt das deutsche Personalausweis- und Passgesetz (PersAuswG (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/persauswg/index.html) § 1, PaßG (http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/pa_g_1986/index.html) § 4) fest, dass Vorname, Nachname und gegebenenfalls ein Doktorgrad in den Pass und Personalausweis eingetragen werden (wobei die Berechtigung zu dem Führen des Doktorgrades u.U. durch Vorlegen der Promotionsurkunde nachzuweisen ist). Diese Bestimmung wäre überflüssig, wenn der Doktorgrad ein Teil des Namens wäre.
Die Eintragung des Doktorgrades ist Pflicht, ein Verschweigen bei Ausweis- oder Passverlängerung gilt als Ordnungswidrigkeit. Dabei wird eine Eintragung des Dr.-Ing. verweigert und dieser zwangsweise als Dr. eingetragen.
Buch-Tipp: Die Goldhändlerin. Interessanter Hintergrund Leas Vater und älterer Bruder sterben auf einer Reise bei einem Pogrom. Um die Familie davor zu bewahren, mittellos aus der Stadt vertrieben zu werden, schlüpft sie in die Kleider eines Mannes und tritt als ihr Bruder auf, der nun Hoffaktor des Markgrafen ist. Da ihr jüngerer Bruder schwer verletzt wurde, muss Lea jahrelang...

Österreich

Der Doktor ist auch in Österreich kein Namensbestandteil, sondern ein akademischer Grad wie z. B. der Magister. Er muss weder privat noch in dem Schriftverkehr mit Behörden geführt werden. Der Grad wird aber auf Wunsch in amtlichen Dokumenten (wie z.B. Personalausweisen oder Pässen) eingetragen, sofern er an einer anerkannten Universität in der EU, dem EWR, der Schweiz, oder dem Vatikan erworben wurde.

Buch-Tipp: Duden. Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden für das Studium und die Promotion Ein sehr gutes Buch, um Arbeiten adäquat vorzubereiten. Für Anfänger und Interessierte. Es ist chronologisch super aufbereitet und bietet wichtige Hinweise, so dass der wissenschaftlichen Arbeit nichts mehr in dem Wege steht. Ich finde das Buch sehr empfehlenswert. Exakt das richtige, um aus einer Idee ein gutes Konzept zu erstellen.

Entsprechungen in anderen Ländern

Buch-Tipp: GEW-Handbuch Promovieren mit Perspektive. Ein Ratgeber von und für DoktorandInnen Die Vielschichtigkeit der Phase Promotion Der Untertitel "Ein Ratgeber von und für DoktorandInnen" ist von den Autorinnen und Autoren sicherlich sehr bescheiden gewählt. Neben den gängigen Tipps zur Promotion finden Sie in dem Kapitel "Promotionsplanung" auch Textbeiträge zu "Promotion und Geschlechterverhältnis", "Promovieren und Behinderung" und...

Angloamerikanischer Kulturraum

In England und Amerika kennt man als Entsprechung des Doktorgrades vor allem den Ph.D. (Philosophiæ Doctor, siehe dazu auch den englischen Library-Beitrag ) ohne explizite Beifügung des Fachgebietes. Zusätzlich gibt es, je nach Universität, noch verschiedene andere Kürzel, die aber längst nicht so verbreitet sind.

Die akademischen Grade Ph. D., M. Sc. (Master of Science) und B. Sc. (Bachelor of Science) werden hinter einem Komma dem Namen nachgestellt, etwa Jerry F. Fishwish, Ph.D.

Buch-Tipp: Hand aufs Herz. für die "Generation Golf" interessant Meine politische Erinnerung beginnt mit der "Abwahl" Helmut Schmidts. Ich wollte diese Persönlichkeit, die man sich heute noch in dieser Art an vielen Stellen wünschen würde, näher kennenlernen. Dies gelingt vorallem auch zwischen den Zeilen, in einem Gespräch mit jemanden, der mit seinem glaskaren Verstand...

Unterscheidung nach Fakultäten

Buch-Tipp: Kalorien mundgerecht 13. komplett überarbeitete Auflage Für über 2. 800 Lebensmittel bietet dieses kleine spiralgebundene Heftchen alle Angaben zu Hauptnährstoffen, Ballaststoffen und Cholesterin. Der Purin-/ und Salzgehalt wird ebenso erwähnt und auch der Zuckergehalt ist bei ausgewählten Lebensmitteln mit dabei. KALORIEN MUNDGERECHT ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk...

Deutschland

  • D.: Doktor der Theologie
  • Dr. agr. (agriculturae): Doktor der Landwirtschaftswissenschaften
  • Dr. disc. pol. (disciplinarum politicarum): Doktor der Sozialwissenschaften (Politikwissenschaften)
  • Dr.-Ing. Doktor-Ingenieur, siehe Ingenieurwissenschaften
  • Dr. iur. (iuris): Doktor der Rechtswissenschaften (gleichbedeutend mit dem häufigen jur. für "juris")
  • Dr. iur. utr. (iuris utriusque): Doktor "beiderlei Rechte", also des weltlichen und des kirchlichen Rechts
  • Dr. iur. can. (iuris canonici): Doktor der kanonischen Rechtswissenschaften
  • Dr. med. (medicinae): Doktor der Medizin
  • Dr. med. dent. (medicinae dentariae): Doktor der Zahnmedizin
  • Dr. med. vet. (medicinae veterinariae): Doktor der Tiermedizin
  • Dr. nat. techn. (naturalium technicarum): Doktor der Bodenkultur
  • Dr. oec. (oeconomiae): Doktor der Wirtschafts- / Verwaltungswissenschaften (#)
  • Dr. oec. publ. (oeconomiae publicae): Doktor der Staatswissenschaften / Volkswirtschaft (#)
  • Dr. oec. troph. (oecotrophologiae): Doktor der Ernährungswissenschaften / Hauswirtschaft
  • Dr. paed. (paedogogiae): Doktor der Erziehungswissenschaften (#)
  • Dr. phil. (philosophiae): Doktor der Philosophie. Umfasst die ganze Breite der alten Philosophischen Fakultäten, insbesondere alle Philologien, aber auch Geschichte, Psychologie, Pädagogik, Philogien , zuweilen auch noch Mathematik.
  • Dr. phil. nat. (philosophiae naturalis): Doktor der Naturwissenschaften (geistes- und gesellschaftswissenschaftlicher Schwerpunkt) und der Informatik
  • Dr. rer. agr. (rerum agriculturarum): Doktor der Landbauwissenschaften bzw. Landwirtschaft und Bodenkultur
  • Dr. rer. biol. vet. (rerum biologiae veterinariae): Doktor der Veterinärbiologie
  • Dr. rer. biol. hum. (rerum biologiae humanae habilitatus): Doktor der Humanbiologie
  • Dr. rer. comm. (rerum commercialium): Doktor der Handelswissenschaften (#)
  • Dr. rer. cult. (rerum culturarum): Doktor der Kulturwissenschaften
  • Dr. rer. cur. (rerum curae): Doktor der Pflegewissenschaften
  • Dr. rer. forest. (rerum forestalium): Doktor der Forstwissenschaften (auch ohne "rer.")
  • Dr. rer. hort. (rerum horticulturarum) Doktor der Gartenbauwissenschaften
  • Dr. rer. merc. (rerum mercantilium): Doktor der Handelswissenschaften
  • Dr. rer. nat. (rerum naturalium): Doktor der Naturwissenschaften, häufig auch der Mathematik
  • Dr. rer. nat. (rerum naturalium): Doktor der Informatik
  • Dr. rer. oec. (rerum oeconomicarum): Doktor der Wirtschaftswissenschaften
  • Dr. rer. pol. (rerum politicarum): Doktor der Politikwissenschaften, (Staatswissenschaften) und heute zumal der Wirtschaftswissenschaften
  • Dr. rer. physiol. (rerum physiologicarum): Doktor der Humanbiologie
  • Dr. rer. publ. (rerum publicarum): Doktor der Verwaltungswissenschaften
  • Dr. rer. sec. (rerum securitatem): Doktor der Sicherheitswissenschaften
  • Dr. rer. silv. (rerum silvestrium): Doktor der Forstwissenschaften (#)
  • Dr. rer. soc. (rerum sociologiae): Doktor der Sozialwissenschaften
  • Dr. sc. pol. (scientiae socialis): Doktor der Sozialwissenschaften
  • Dr. sc. rer. omn. (scientiae rerum omnium): Doktor des Studium generale.
  • Dr. Sportwiss.: Doktor der Sportwissenschaften
  • Dr. theol. (theologiae): Doktor der Theologie

Ehrenhalber kann eine Hochschule mit Promotionsrecht den Ehrendoktor (Dr. h. c. = "Doktor honoris causa") verleihen. Dies erfolgt ohne Promotion.

Buch-Tipp: Lonely Planet New York (Lonely Planet Deutsche Ausgabe) New York für Individualisten Zuerst habe ich gedacht - man so viel Text-, aber wenn man erst mal vor Ort ist, weiß man die besonderen Details des Lonlely Planet zu schätzen. Ich habe zunächst meine Hotels über das Buch ausgesucht und bin definitiv nicht enttäuscht worden. Und es war für New York wirklich günstig. Einfach anrufen oder Mail...

Sonstige Doktorgrade

  • Dr. mult. (multiplex): abkürzend für Personen mit mehreren Doktorgraden; kann allerdings evtl. für Heiterkeit sorgen, und mehrfach Promovierte nennen sich selbst z.B. in der Visitenkarte klugerweise nicht so. Durchaus gebräuchlich bei Trägern mehrerer Ehrendoktortitel (Dr. h.c. mult.)
  • Dres. (doctores), Abkürzung des Doktortitels mehrerer Personen (bspw. Dres. Meier und Müller)
  • Dr. habil. (habilitatus): Doktor mit Lehrberechtigung (Habilitation)
  • Dr. des. (designatus): Promovierter noch ohne offizielle Doktorurkunde, der Titel darf von ihnen hochschulrechtlich nicht geführt werden
  • Dr. h. c. (honoris causa): Ehrendoktor, siehe auch Dr. e.h.
  • Dr. e. h. (ehrenhalber): benutzt bei deutschen Abkürzungen (bspw. Dr.-Ing. e.h.); auch eh. oder E.h.
Buch-Tipp: Lust auf Genuß. Verblüffend leichte Rezepte vom Chef des Münchner Tantris Highlight Ich möchte jedem Hobbystarkoch dieses Buch empfehlen. Es beinhaltet eine interaktive CD mit allen Rezepten zu dem ausdrucken. Das verhindert beim Kochen das, dass Buch in Mitleidenschaft gezogen wird. Ich habe bereits einige Rezepte nachgekocht und das ergebnis sieht wirklich wie das Foto aus, nicht wie bei vielen anderen Kochbüchern. Viel...

Ehemalige DDR

  • Aus der ehemaligen DDR übernommen: oben mit einer Raute (#) markiert
  • Dr. sc. (scientiae): Doktor der Wissenschaften (in Kombination mit der jeweiligen Fakultät, bspw. Dr. sc. jur.)
    Damals vergleichbar mit der Habilitation in Westdeutschland
Buch-Tipp: Marketing (Meffert Marketing Edition) Umfangreich aber riesig! Für viele ist Meffert ein Marketing-Papst und daher wird das Buch gerade für Marketing-Studenten empfohlen. Ich selbst habe mir das Buch für mein Studium zugelegt und konnte viel Interessantes daraus entnehmen. Das Buch ist sehr umfangreich und hilfreich. Allerdings auch durch Größe und Gewicht sehr unhandlich. Teilweise...

Österreich

  • DDr.: zweifacher Doktorgrad (Dr. Dr. oder Dr. mult. ist in Oesterreich nicht gebraeuchlich), analog fuer dreifache (DDDr.) und vierfache (DDDDr.) Doktorgrade (sic!).
  • Dr. iur. (iuris): Doktor(-in) der Rechtswissenschaften.
  • Dr. med. dent. (medicinae dentariae): Doktor(-in) der Zahnmedizin. Dieser Grad wird durch ein zwoelfsemestriges Diplomstudium erworben und ist ein Nachweis der Berufsausbildung, nicht der wissenschaftlichen Qualifikation (vgl. Dr. scient. med.).
  • Dr. med. dent. et scient. med. (medicinae dentariae et scientiae medicae): Doktor(-in) der Zahnmedizin mit wissenschaftlicher Befaehigung (siehe Dr. scient. med.). Der Zusatz "et scient. med." existiert erst seit 2002 (?).
  • Dr. med. univ. (medicinae universae): Doktor(-in) der gesamten Heilkunde. Dieser Grad wird durch ein zwoelfsemestriges Diplomstudium erworben und ist ein Nachweis der Berufsausbildung, nicht der wissenschaftlichen Qualifikation (vgl. Dr. scient. med.).
  • Dr. med. univ. et scient. med. (medicinae universae et scientiae medicae): Doktor(-in) der gesamten Heilkunde mit wissenschaftlicher Befaehigung (siehe Dr. scient. med.). Der Zusatz "et scient. med." existiert erst seit 2002 (?).
  • Dr. med. vet. (medicinae veterinariae): Doktor(-in) der Veterinaermedizin.
  • Dr. mont. (rerum montanarum): Doktor(-in) der montanistischen Wissenschaften. Wird ca. von der Montanuniversität Leoben vergeben.
  • Dr. nat. techn. (naturalium technicarum): Doktor(-in) der Bodenkultur . Wird ca. von der Universitaet fuer Bodenkultur Wien (BOKU) vergeben.
  • Dr. phil. (philosophiae): Doktor(-in) der Philosophie. Umfasst die gesamten Geisteswissenschaften, u.a. Deutsche Philologie ("Germanistik"), Philosophie, Politikwissenschaft (sic!) u.v.a.m.
  • Dr. phil. fac. theol. (philosophiae facultatis theologicae): Doktor(-in) der Philosophie einer Katholisch-Theologischen Fakultaet.
  • Dr. rer. nat. (rerum naturalium): Doktor(-in) der Naturwissenschaften.
  • Dr. rer. soc. oec. (rerum socialium oeconomicarumque): Doktor(-in) der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, umfasst u.a. BWL, Soziologie, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspaedagogik.
  • Dr. scient. med (scientiae medicae): Doktor(-in) der medizinischen Wissenschaft. Dies ist ein wissenschaftliches Doktorat mit dem die Fähigkeit zur selbständigen Forschung in der Medizin nachgewiesen wird. Existiert erst seit 2002 (?). Wenn Absolventen eines Dr. med. dent. oder Dr. med. univ. den Dr. scient. med. erwerben wird kein zusaetzlicher Doktorgrad vergeben sondern "et scient. med." hinzugefuegt, siehe Dr. med. dent. et scient. med. bzw. Dr. med. univ. et scient. med.
  • Dr. techn. (technicarum): Doktor(-in) der technischen Wissenschaften, umfasst u.a. Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Technische Chemie/Mathematik/Physik, vgl. Dr.-Ing. in Deutschland.
  • Dr. theol. (theologiae): Doktor(-in) der Theologie.

Schweiz

  • Dr. pharm. (pharmaciae): Doktor der Arzneikunde
  • Dr. rer. cam. (rerum cameralium): Doktor der Staatswirtschaftskunde
  • Dr. sc. techn.: Doktor der technischen Wissenschaften== Die Promotionsfeier ==

In Deutschland wird eine Promotion in dem Anschluss an das Rigorosum brauchweise gefeiert, wobei der frisch gebackene Doktor als Gastgeber der Prüfungskommission und des Auditoriums in einem benachbarten Raum der Universität ein Buffet und ausreichend alkoholische Getränke vorbereitet hat ("Doktorschmaus"). Von entscheidender kultureller Bedeutung ist dabei der Doktorhut (ehedem noch - häufig als Barett - von den promovierenden Fakultäten verliehen), den seine Kollegen für ihn angefertigt haben. Es handelt sich um eine zylinderförmige Basis (die eigentlich halbkugelförmig sein sollte, aber das ist schwerer zu basteln), und darauf eine große quadratische Platte, das ganze verkleidet mit schwarzem Textilmaterial. Auf der Platte ist ein buntes Szenario errichtet, das - gespickt mit kleinen und großen Gemeinheiten - den fachlichen Inhalt der Promotion einerseits und lustige Details aus dem Leben des Doktors andererseits darstellt und womit die Kollegen die eine oder andere Kleinigkeit heimzahlen. Hauptsächliche Bezugsquelle für den Einkauf des Rohmaterials ist häufig das nächste Spielwarengeschäft. Der Doktor seinerseits leitet diese Seitenhiebe an seinen Dokorvater weiter, indem er nach entsprechendem Alkoholgenuss Dinge zur Sprache bringt, über die er bisher klugerweise stets geschwiegen hatte.

Weblinks

  • Promotionsordnung (http://www.vetmed.uni-muenchen.de/studium/promotionsordnung/promotionsordnung2003.pdf) der tierärztlichen Fakultät der LMU München
  • Hochschulkompass (http://www.hrk.de) der HRK mit einer Liste aller in Deutschland "erhältlichen" Doktorgrade.


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